| | Den Tag nur lieben, und den Tag beklagen,
Die Nacht verwünschen und sie dann erflehen,
Das Feuer fürchten und ihm nahe gehen,
Die Brust so freudenvoll erfüllt mit Plagen,
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Dass Mut und Feigheit in dem Herzen schlagen,
Und schmeichelnd Locken, grausames Verschmähen,
Mit blinden Augen tapfer um sich sehen,
Den Geist in Fesseln, doch nur freies wagen,
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Nur Hülfe suchen, bald die Qual zu heilen
Und nimmer suchen ihren Quell zu heben,
Sich sehnen und der Sehnsucht Ziel nicht kennen.
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In Lüsternheit und Widerwill sich teilen,
Und alles Wohl zum Pfand der Hoffnung geben,
Ist dies nicht Liebe, o wer mag sie nennen!
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Übertragen von Clemens Brentano
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